Küsse niemals eine Statue, sie könnte zum Leben erwachen | Rezension

Jennifer Alice Jager: Rosenmärchen 2 – Blutrote Dornen. Der verzauberte Kuss

Blutrote Dornen Der verzauberte Kuss Cover

Klappentext

Briar soll ihren Vater an den Königshof begleiten und ahnt nicht, dass sie dort mehr erwartet als die höfischen Zwänge und der rauschende Ball anlässlich ihres sechzehnten Geburtstags. Ein ungebetener Gast taucht bei dem großen Fest auf: jene Fee, die vor zwanzig Jahren von der Schwester der Königin ihrer Macht beraubt und in einen magischen Schlaf gelegt wurde. Erweckt durch einen verzauberten Kuss schwört sie Rache und belegt Briar mit einem Fluch. Sie soll sich an einer Rosendorne stechen und auf ewig schlafen. Briars einzige Hoffnung ist Thorn, der Erbe einer kleinen unscheinbaren Baronie. Er will die Fee besiegen, doch diese hat ihn schon einmal in ihren Bann gezogen und ihm einen folgenschweren Kuss geraubt…

Titel: Blutrote Dornen – Der verzauberte Kuss
Autor: Jennifer Alice Jager
Seiten: 235 Seiten
Preis: 3,99 € (eBook)
ISBN: 978-3-646-60412-2

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Meine Meinung

Teil 2 der Rosenmärchen handelt von Snows Tochter Briar. Sie ist ein bisschen ungestüm, kein eitles Prinzesschen und war mir sofort sympathisch.

Obwohl uns hier eine Dornröschen-Adaption erwartet, hat die Geschichte vergleichsweise wenige Parallelen mit dem Märchen. Wer erwartet, dass sich Briar gleich zu Anfang an einer Spindel sticht und hundert Jahre schläft, der liegt falsch.
Ich will nicht sagen, dass ich die Variante besser fand als das Dornröschen-Märchen, aber ich liebe sie auf jedem Fall. Richtig toll umgesetzt und herrlich frischen Wind in die altbekannte Geschichte hat Jennifer da reingebracht.

Total süß fand ich auch das Namensspiel aus (Briar) Rose und Thorn. Und Thorn ist ja sowieso einfach nur zum Anschmachten. Ganz ehrlich, wer einen Thorn hat, braucht keinen Prinzen mehr auf einem weißen Pferd. Her mit Thorn auf seinem klapprigen Ackergaul.

Gerade weil es so anders war als erwartet, war die Geschichte wunderbar zu lesen und auf keiner Seite langweilig. Ich war so gespannt, wie es weitergeht, dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Und ich glaube, nach sechs (oder schon mehr?) gelesenen Märchen aus Jennifers Feder muss ich auch ihren Schreibstil nicht mehr loben, der wunderbar zu diesem Genre passt.

Die Rosenmärchen haben sich damit neben Band 1 und 2 der Secret Woods-Dilogie auf Platz 1 des JAJ-Märchen-Podests geschlichen.
Für mich ist Jennifer Alice Jager mit ihren Märchen schon längst ein Must-Read geworden und in meinem Ranking steht sie ungeschlagen auf Platz eins der romantischen Märchen-Adaptionen.

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Ein Gedanke zu “Küsse niemals eine Statue, sie könnte zum Leben erwachen | Rezension

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