Breite die Schwingen aus und flieg | Rezension

Emily Bold: Silberschwingen 1 – Erbin des Lichts

Silberschwingen Cover

Klappentext

Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.

Titel: Erbin des Lichts
Autor: Emily Bold
Seiten: 400 Seiten
Preis: 16,00 € (HC) | 12,99 € (eBook)
ISBN: 978-3-522-50577-2

Mehr Infos beim Verlag!
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!


Meine Meinung

Ich bin absoluter Fan von Emilys Fantasy-Büchern, von daher war klar, dass ich auch die Silberschwingen lesen muss. Aber ich hab über die Jahre, die seit The Curse und Darkest red vergangen sind, fast vergessen, wie sehr ich Fantasy von Emily liebe. Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn.

Zwar ist das Thema nichts neuen: Es geht um Wesen, die sich Silberschwingen nennen und die an Engel erinnern, und es gibt Rebellen und natürlich sind Verbindungen zwischen Schwingen und Menschen streng verboten.
Klingt alles ziemlich klischeehaft? Findet man in jedem zweiten oder dritten Fantasy-Jugendbuch? Kann man denken, ja. Aber Emily schafft es, das Thema trotzdem alles andere als langweilig sein zu lassen. Ich war so gefesselt von der Geschichte, dass das Buch meiner Meinung nach viel zu schnell vorbei war.

Es beginnt schon damit, dass die Wesen Silberschwingen sind. Wesen, die ein Mensch vielleicht für Engel halten würde. Mich hat fasziniert, was sie alles können und vor allem, wozu die Schwingen in der Lage sind und wozu nicht. Das fand ich so cool. Denn obwohl Silberschwingen quasi die nächste Stufe der „menschlichen Evolution“ sind, haben sie Schwächen, auch wenn sie sich das nicht immer eingestehen wollen.

Und nächster Punkt, den ich so toll finde: Wir haben keine Dreiecksliebesgeschichte, auch wenn es manchmal den Anschein hat. Was aber für unsere Protagonistin Thorn sehr weit oben auf der Prioritätenliste steht, sind Freundschaft und Familie. Sie lässt nicht – wie viele andere Protagonistinnen es an ihrer Stelle vielleicht tun würden – alles links liegen für ein paar romantische Gefühle.
Zwar handelt auch sie manchmal planlos und sorgt für gebanntes Luftanhalten beim Leser, aber sie ist definitiv kein naives Mauerblümchen-kann-später-alles-Klischee.

Riley und Lucien sind neben Thorn wohl die wichtigsten Personen im Buch und ich muss sagen, obwohl mir beide sehr sympathisch sind und niemand von ihnen ohne Antrieb handelt, mochte ich Riley lieber. Also wenn Thorn ihn nicht will … Ich nehm ihn gern!

Noch im ersten Drittel kommt dann der erste Oh-mein-Gott-sie-wird-doch-nicht-Moment. Ernsthaft, Emily, mir ist fast das Herz stehengeblieben. Diese Szene mit Riley hat mich bis in meine Träume verfolgt. Darf ich ihn bitte in eine Kuscheldecke packen und ihn mit Kaugummis überhäufen?

Das Ende von Silberschwingen ist auch so ein Kapitel für sich. Klassischer Fall von Action, Drama, Spannung und dann plötzlich! … Cliffhanger of doom … Jetzt muss ich wohl oder übel und sehr ungeduldig und voller Vorfreude bis Herbst auf den zweiten Teil warten. Nach allem, was auf den letzten Seiten geschehen ist, fiebere ich dem regelrecht entgegen und kann es kaum erwarten.
Einfach ein wahnsinnig guter Fantasy-Dilogie Auftakt. Wirklich seit einer Weile hat mich ein Buch nicht mehr so beeindruckt, obwohl ich in letzter Zeit viele gute Bücher gelesen habe.

Warum die Silberschwingen toll sind:
  • Neuartige Fantasywesen mit abgefahrenen „Flügeln“
  • Kein Liebesdreieck um Thorn
  • Spannung hoch 10
  • RILEY!
Weitere Rezensionen findet ihr hier:

Claudis Gedankenwelt
Books – The Essence of Life
Booknerds by Kerstin
The Librarian and her books

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9 Gedanken zu “Breite die Schwingen aus und flieg | Rezension

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