[Rezension] Alles oder nichts

Dramatisch. Emotional. Überraschend.

Coming Home Evy Winter Cover

Coming Home
Alles oder nichts

Autor: Evy Winter
Seiten: 350 Seiten
Preis: folgt
ISBN: 978-3961730773

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Klappentext

Die Immobilienmaklerin Lynn ist mit ihrem Leben zufrieden, denn ihr fehlt es an nichts. Dass es vielen anderen nicht so gut geht, hat sie zu ignorieren gelernt. Doch dann trifft sie auf den obdachlosen Tyler und seinen Begleiter Aiden.

Diese Begegnung ändert alles. Zwischen der Karrierefrau und dem Straßenjungen entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Nur Aidens abweisendes Auftreten überschattet Lynns neu gefundenes Glück, obwohl gerade er Gefühle in ihr weckt, die ihr Herz beflügeln.

Aber wer hoch fliegt, kann ebenso tief fallen. Und wer fängt dich auf, wenn du den Boden unter den Füßen verlierst?

Meine Meinung

Coming Home war für mich endlich mal eine recht realistische Liebesgeschichte. Allerdings auch eine mit richtig viel Drama und Tränen. Immer wenn ich dachte, jetzt sieht es gut aus und sie könnten glücklich werden, kommt der nächste Schlag und das Geheule geht wieder los.

Toll fand ich allerdings die Geschichte rund um Tyler. Das war der beste Teil im ganzen Buch und es war einfach so süß. Wie Lynn sich seiner angenommen hat und wie Tyler nach und nach in ein wunderbares neues Leben finden, das er wirklich verdient hat.
Einfach unendlich schön. Ich könnte noch ewig davon schwärmen.

Die Beziehung zwischen Lynn und Aiden artet zwischenzeitlich in eine kleine Dreiecksgeschichte aus, wenn man das so sagen kann. Wobei ich das an dieser Stelle und in dieser Geschichte ausnahmsweise mal überhaupt nicht schlimm finde. Im Gegenteil. Ich finde, hier hat es sogar ausnahmsweise zum Handlungsverlauf beigetragen. Nicht wie in anderen Büchern, bei denen man das Gefühl hat, dass die Dreiecksgeschichte nur existiert, um noch zusätzliches unnötiges Drama zu erzeugen. Hier war das Drama vorher schon groß genug und die Beziehungssache hat kurzzeitig eher noch mal ein bisschen Schwung aus der Dramatik genommen.

Ebenso wie die großen zeitlichen Sprünge im Mittelteil des Buches. Hier fand ich es dann ein wenig zäh, weil es mehrere sehr große Sprünge waren, die sogar mehrere Monate bis Jahre umfassten.
Und auch wenn mir Coming Home von der Story, den Hintergründen der Protagonisten und auch vom Erotikanteil sehr gut gefallen hat, war es mir ein wenig zu dramatisch an manchen Stellen. Allerdings transportiert die Geschichte auch jede Menge Gefühle.

Ich fand es schön, dass in der Geschichte mehrere Handlungsstränge hatte und sich nicht rein auf die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten konzentriert hat. Es war herrlich abwechslungsreich und ich mochte Lynns „zweite“ Familie sehr (im Gegensatz zu ihrer Mutter).
Das Ende hat mich dann in einen kurzen Schockzustand gesetzt. Ich konnte nicht glauben, dass das tatsächlich im vorletzten Kapitel passiert. Und das folgende Kapitel hat das Herzrasen nicht besser gemacht. Dieser kleine Adrenalinschub war genial.

Rabenstark

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