[Rezension] Das schwarze Haus

„Jedes Wesen in Not … beschützen wir vor dem Tod.“

Seelensucher Das schwarze Haus Cover

Seelensucher 1
Das schwarze Haus

Autor: Sophie Hilger
Seiten: 160 Seiten
Preis: 8,99 € (TB)
ISBN: 978-3-746-06634-9

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Klappentext

Seit frühester Kindheit kann Amber Woods mit den Seelen Verstorbener sprechen – eine Gabe, die sie nach ihrer Zeit im Waisenhaus zum Beruf macht. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Hailey gründet sie „Die Seelensucher“ und hilft anderen Menschen, mit ungebetenen übersinnlichen Gästen fertig zu werden.
Doch der Erfolg währt nicht lange. Während eines Einsatzes wird Amber von einer dämonischen Kreatur so brutal attackiert, dass sie nur knapp mit dem Leben davon kommt. Schockiert und gezeichnet gibt sie die Seelensuche auf und zieht sich in eine einsame Hütte an der malerischen Küste Südenglands zurück.
Sie glaubt, dort draußen könne sie sich vor ihrem alten Leben verstecken.
Aber die Seelen sehen das anders …

Meine Meinung

Das schwarze Haus ist der Auftakt zum neuen Mystery-Serial von Sophie Hilger. Ich hab mich tierisch drauf gefreut, auch wenn ich sonst eher Fantasy als Mystery lese. Aber der Klappentext des ersten Seelensucher-Bandes, der mit seinen 160 Seiten gar nicht so wahnsinnig kurz ist, wie man es vom anderen Serials kennt, hat sofort mein Interesse geweckt.

Der Anfang war dann ein klein wenig schleppend und es passiert noch nicht gleich viel. Stattdessen werden nach und nach die wichtigen Personen eingeführt und vorgestellt. Ich dachte, dass es direkt viel mehr um die Seelensucher an sich ging, aber die existieren zu Beginn des Buches schon gar nicht mehr und wir lernen sie erst im Verlauf der Geschichte kennen.
Es werden immer kleine Häppchen gestreut, die darauf hinweisen, dass da etwas gravierendes in Ambers Vergangenheit geschehen ist, aber das Geheimnis wird nicht komplett gelüftet. Ich bin gespannt, was dazu in den Folgeteilen noch kommt.

Amber war eine wirklich interessante Protagonistin, die ein bisschen von dem typischen Klischee abweicht. Sie ist stark und selbstbewusst, hat Tattoos und fährt Motorrad. Und sie hat eine Gabe. Hatte eine. Hat sie wieder? Man erfährt zwar noch nicht viel über ihre Vergangenheit, aber sie wirkt dennoch nicht flach.

Das schwarze Haus nimmt im Verlauf der Geschichte wunderbar an Fahrt auf und es wird herrlich schön mystery. Wer auf Geister und spannende Geschichten und Intrigen hinter den Toten und den Hinterbliebenen steht, hat hier ein gefundenes Fressen.
Am Ende hat mich die Geschichte richtig gefesselt und ich liebe die Twists, die auftauchen.

Allerdings hätte ich gern noch mehr über einige Personen erfahren. Pater Jonas ist mit Sicherheit ein sehr interessanter Charakter, der leider nur eine Nebenrolle hat. (Ich hoffe auf ein Pater-Jonas-Spin-Off, Sophie.) Und auch über Ambers beste Freundin Hailey wüsste ich gern noch mehr. Ich mag das verrückte Huhn nämlich jetzt schon.

Ich bin wahnsinnig gespannt wie die Geschichte der Seelensucher in Teil 2 weitergeht.
Besonders toll fand ich, dass es sich bei den ersten Band um einen abgeschlossenen Mystery-Fall handelt. Es ist entspannend, dass man zumindest auf diese Auflösung nicht endlos warten muss. Ich hoffe, das ist bei den zukünftigen Bänden genauso.

Rabenstark

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