Wenn gute Verlage an Qualität verlieren…

Oder: Wenn Quantität Qualität ersetzt

Als ich geplant hatte, den Artikel zu schreiben, hatte ich nur einen Verlag im Kopf. Allerdings hat mich ein sehr langes Skypeonat mit Klaudia von HerzdeinBuch zum Nachdenken gebracht und jetzt stehen mindestens drei bis vier Verlage auf der Liste derer, auf die die Überschrift dieses Posts leider zutrifft.

Gleich vorneweg: Ich werde in diesem Post – auch wenn es mir manchmal eventuell schwer fällt – keine Verlagsnamen nennen. Denn Sinn und Zweck dieses Artikels ist es nicht, Verlage schlecht zu machen, sondern euch (und vielleicht auch ein paar Verlage, insbesondere die kleineren) zum Nachdenken anzuregen.
Vielleicht hilft es ja.

Ornament

Ich blogge erst seit knapp eineinhalb Jahren, aber mir ist in dieser vergleichsweise kurzen Zeit eine traurige Entwicklung von Büchern aufgefallen. Und hierbei rede ich nicht von  gehypten Klischees, das ist ein ganz anderes Thema. Es geht mir um die Qualität der Bücher, die in meinen Augen in der letzten Zeit leider drastisch nachgelassen hat.

Gerade in den letzten Monaten habe ich gemerkt,  dass es Verlage gibt, von denen ich immer weniger Bücher lese, obwohl ich früher ziemlich viele davon verschlungen hab. Und das liegt nicht an den Geschichten. Zumindest nicht ausschließlich. Mag sein, dass mein veränderter Blick auf Bücher zum Teil auch meinem Nebenjob als Korrektorin geschuldet ist, aber auch abgesehen davon: Rechtschreib- und Grammatikfehler in Büchern sind für mich ein absolutes No Go! Immerhin gibt es für so was Lektoren und Korrektoren. Und die werden für ihren Job bezahlt. Allerdings frage ich mich bei manchen Büchern zur Zeit wirklich, wie diese Leute eigentlich ihren Job machen.

Natürlich ist niemand perfekt oder fehlerfrei und ich rede hier auch nicht von Fehlern, die man nur findet, wenn man mit der Lupe sucht und die eigentlich Grenzfälle des Duden sind. Nein. Ich meine ganz banale Kommafehler, ausgelassene oder falsche Buchstaben, komplett falscher Satzbau. Zu allem würde ich in meinen letzten Büchern mit großer Sicherheit Beispiele finden. Zu manchen sogar mehrere pro Absatz/Seite.

Ich finde, gerade große oder namenhafte Verlage sollten doch in der Lage sein, auf Qualität zu achten. Immerhin haben sie einen Ruf zu verlieren. Dennoch ist es zu beobachten, dass in einigen Verlagen die Priorität von Qualität ganz schnell zu Quantität gewechselt ist.

Immer mehr Bücher werden veröffentlicht und immer mehr Manuskripte werden angenommen. Klar, manch einer muss seine Veröffentlichungszahl beibehalten, andere wollen ihre bereits veröffentlichten Autoren und deren neue Ideen unterstützen, andere wollen das Programm ausbauen. Aber einen großen Verlag macht in meinen Augen nicht die Menge der Bücher aus. Auch nicht, dass im Programm jedes Genre vertreten ist. Wenn ich immer nur Bücher von Autoren, die bereits bei mir veröffentlicht haben, ins Programm nehme, trete ich irgendwann auf der Stelle.

Vielfalt ist das Zauberwort. Nicht Masse. Als Leser kann man meist gar nicht so viele Bücher lesen wie ein Verlag im Monat neu rausbringt. Und grade, wenn man eine feste Zahl an erscheinenden Titeln hat, ist die Gefahr meiner Meinung nach groß, dass die Qualität drunter leidet, besonders, wenn man nicht genug Leute zu haben scheint, die alle Aufgaben gewissenhaft erledigen.

Bei kleinen Verlagen oder kleinen Verlagsteams kann doch gar nicht in jedem Buch Herzblut und Leidenschaft stecken, denn Gutes braucht Zeit. Und auch das Buch des besten Autors braucht angemessene Betreuung in Form von Lektorat und Korrektorat, denn auch der beste Autor macht Fehler. Und wenn man dann die Manuskripte einfach irgendjemandem gibt, damit man für diese Dienste weniger zahlt und es im Schnitt nicht so teuer ist, weil man sich sonst nicht das Release so vieler Bücher leisten kann, dann sollte man innehalten und mal genau überlegen, ob es das wert ist.
Ein billigeres Lektorat/Korrektorat von Bekannten, das qualitativ leider weniger gut ist als das von jemandem, der das „professionell“ macht, nur damit man viele Bücher veröffentlichen kann, die zwar dann gut aussehen, dafür aber beim Lesen enttäuschen, weil man über so viele übrig gebliebene Fehlerchen stolpert.

Ich als Leser bin tatsächlich von einigen Verlagen mittlerweile enttäuscht und hab bei manchen schon fast gänzlich aufgehört, deren Bücher zu lesen, weil a) oft die Geschichten irgendwann alle ähnlich klingen und ich jedes Klischee schon 50.000 mal gelesen hab und b) weil mich die Qualität enttäuscht.

Ornament

Über das Thema könnte ich noch ewig reden (oder diskutieren mit denen, die sowieso schon Bescheid wissen), daher bekommt dieser Beitrag nächste Woche seine Fortsetzung, in der es dann nicht nur um den Nachlass der Qualität geht, sondern um den – in meinen Augen – Hauptgund dafür: Fließbandschreiberei und -veröffentlichung. Da wird es dann auch nicht mehr hauptsächlich um die textlichen Fehler gehen, sondern auch ein wenig mehr um Inhalte.

Ich will euch mit dem Thema keinesfalls langweilen, deshalb reicht das auch für heute an Input und ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen wenigstens ein bisschen zum Nachdenken anregen. Vielleicht habt ihr ja schon ähnliche Erfahrungen gemacht.  Es würde mich wirklich sehr interessieren, wie ihr darüber denkt.

Nur eine Bitte zum Schluss: Ja, ich will eine faire und offene Diskussion, aber bitte vermeidet Namensnennung im negativen Kontext oder direkte öffentliche Beschuldigungen.

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37 Gedanken zu “Wenn gute Verlage an Qualität verlieren…

  1. Klar… Manchmal schleicht sich der Fehlerteufel ein. Wenn sich das aber besonders bei einem Verlag häuft ist das wirklich ärgerlich.
    Ich hatte mal den Fall, daß mir in einem Leseexemplar ein Fehler ausgefallen ist. Da haben sich zwei Aussagen komplett widersprochen. Das Buch war noch lange nicht auf dem Markt und ich habe eine kurze Email an die Lektorin geschickt… Siehe da, am nächsten Tag hatte ich schon eine nette Nachricht von ihr, daß das auch vor kurzem im Verlag aufgefallen wäre und daß sie das noch ändern können bevor das Buch erscheint.
    Wenn man so nettes Feedback hat ist es dann trotzdem erfreulich.

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    • Einen ähnlichen Fall hatte ich auch schon ein oder zwei Mal. Gab auch immer nettes Feedback und ein Danke 🙂 Wenn das Buch aber bereits schon erschienen ist und man es (zumindest in der bereits gedruckten Printausgabe) nicht mehr ändern kann, ist das wirklich schade. Bei einem Fehler nehm ich das auch niemandem übel, aber wenn es mehrere (deutliche!) Fehler pro Buch sind und es auch nicht das erste Buch des Verlags ist, bei dem das der Fall ist, kann man meiner Meinung nach nicht mehr von einem Ausrutscher sprechen und dann sollte man auch mal Gedanken machen als Verlag, ob man denn tatsächlich gute Qualität verlegt.
      Generell melde ich fast in jedem Fall dem Autor oder dem Verlag, wenn ich Fehler finde, aber eigentlich ist es ja nicht Aufgabe der Leser, die letzten Fehler auszumerzen.

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  2. Toller Beitrag!
    Mir ist das in letzter Zeit auch aufgefallen, insbesondere in Bezug auf kleinere Verlage, was ich eigentlich echt schade finde. Klar, sie wollen sich eine Position auf dem Markt erkämpfen und ein Buch nach dem anderen veröffentlichen, auch oft mit wahnsinnig schönen Covern. Aber das ist nun mal nicht alles. Leider wird dabei oft am Lektorat/Korrektorat gespart und die „eigenen Leute“ dafür angeworben, zB andere Autoren des Verlages.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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  3. Oh meine Liebe,

    Du sprichst mir so aus der Seele. Aber wir haben uns ja auch schon darüber unterhalten.
    Ja, mir ist das definitiv auch schon aufgefallen und was soll ich noch dazu sagen?

    Vor allem bei großen Verlagen, die sich eigentlich ein gutes Lektorat UND Korrektorat leisten könnten, ist es mir ein Rätsel, warum das scheinbar nicht erfolgt. Die Bücher würden sich doch eh so gut verkaufen, dass sie es locker wieder reinholen.

    Aber mal zu weiteren Dingen, die mir aufgefallen sind, und Erfahrungen, die ich gemacht habe:
    1. Leider gibt es sehr viele Leser, denen solche Fehler gar nicht auffallen, die einfach darüber hinweg lesen oder denen es egal ist. Daher denken sich manche Verlage sicherlich auch: Ach egaaaaal!
    2. Über Buchstabendreher und derartige Kleinigkeiten kann ich auch getrost hinweg sehen, solange es nicht auf jeder Seite ist. Was mich allerdings wahnsinnig macht, sind Fehler wie: fehlende Personalpronomen, doppelte Wörter, fehlende Verben, falsche Kasus oder ganz schlimm „wegen“ mit Dativ statt Genitiv. Ahhhh!
    3. In manchen Büchern steht übrigens, wer das Lektorat gemacht hat, aber kein Korrektorat. In einem anderem nicht einmal ein Lektorat. Sowas kommt meist bei mehrbändigen Reihen vor. Im ersten Band wird noch richtig drauf geachtet, bei den Fortsetzungen dann nicht mehr, weil die Verlage sich vermutlich denken: Ach, die Leser kaufen sich das eh, weil sie wissen möchten, wie es weiter geht. Leider haben sie meist damit recht.
    4. Wenn ich Fehler gefunden habe, habe ich es oft den Autoren mitgeteilt. Die haben sich drüber gefreut und waren dankbar. Im Nachhinein kam aber oft, zumindest bei einem bestimmten Verlag, heraus, dass es dann eh nicht mehr geändert wurde – nicht einmal im ebook, wo es ein Leichtes wäre.
    5. Wenn man die Verlage selbst anschreibt deswegen, gibt es ganz unterschiedliche Reaktionen: Manche freuen sich, bedanken sich und sagen, dass es in der nächsten Ausgabe geändert wird; andere sagen okay und man hört nicht mal ein Danke. Für mich ist daher mein Fazit: Die Mühe spare ich mir da in Zukunft.

    Was ich nun ganz allgemein sagen kann:
    Bücher aus Verlagen, wo mir das in letzter Zeit immer mehr aufgefallen ist, dass die Qualität gelitten hat, werde ich in Zukunft nicht mehr lesen; zumindest bis auf wenige Ausnahmen: Wenn es einer meiner Lieblings-Autoren/Autorinnen ist oder es eine Fortsetzung einer Reihe ist (wobei ich bei Letzterem immer noch zweifle, ob ich das weiterhin unterstützen soll, da sich ja sonst nichts ändern wird).

    Ich bin gespannt auf deinen zweiten Teil.

    Liebe Grüße,
    Areti

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    • Hey Katha 🙂

      Ich bin grade ein bisschen geflasht von deiner Wortflut xD Weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

      1. Davon gibt es bestimmt viel zu viele. Reine Leser wenden sich bei entdeckten Fehlern sicher auch eher seltener an Verlage und Autoren als Blogger. Ich kenn das aus meiner Zeit vor dem Bloggen, dass ich da auch kaum Kontakt zu Autoren hatte und einfach nur gelesen hab.
      2. Oh ja, „wegen dem…“ finde ich ganz schlimm, also das sollte man wirklich wissen. Und wie schon gesagt, kleinere Fehlerchen können in jedem Buch auftauchen, wenn es nur einer ist, ist es zwar ärgerlich, aber dazu sagt man nichts, aber wenn es dann mehr sind, ist es weit mehr als nur ein bisschen ärgerlich.
      3. Das, finde ich, geht wirklich gar nicht. In meinen Augen sollte jedes Buch beides bekommen. Auch bei Reihen. Das dürfen keine Argumente sein, aber leider kommt man damit viel zu oft durch und keiner sagt was. Ich achte ja selbst nicht immer auf Lektor- oder Korrektorangaben vorne im Buch, aber spätestens, wenn mir zu viel auffällt, schaue ich nach.
      4. + 5. Das man es im gedruckten Print erst mal nicht mehr ändern kann, ist klar, aber zumindest im eBook ist das meines Wissens möglich und sollte gemacht werden. Ist ja auch nicht gut für den Ruf, wenn man so mit Feedback umgeht. Dafür ist es schließlich nicht da. Kritik, wenn es solche ist, die sich auch wirklich belegen lässt, sollte man auch annehmen.

      Liebe Grüße
      Raven ❤

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  4. Hey 🙂

    Kann deine Meinung absolut nachvollziehen und bin in etlichen Punkten deiner Meinung. Ein namenhafter Verlag sollte auch eine gewisse Qualität haben.
    Ich habe in letzter Zeit auch gemerkt, dass sich immer mal wieder Fehler einschleichen. Gegen einen Rechtschreib- oder Kommafehler hab ich nichts, auch in einem Lektorat sitzen nur Menschen. Aber wenn sich das in einem Buch häuft, finde ich das schon störend.
    Ich hatte vor kurzem auch erst ein Buch, da bin ich fast an der Rechtschreibung verzweifelt – so viele Flüchtigkeitsfehler, es war störend. Was fast noch schlimmer war, das man die Charaktere nicht auseinander halten konnte und diese ständig vertauscht hat. Ich habe mich dann gefragt, ob das denn keinem auffällt?

    Schade, das sich das häuft 😦

    LG Andrea

    Gefällt 2 Personen

    • Hey 🙂

      Von namenhaften Verlagen wird ja eigentlich auch entsprechende Qualität erwartet. Daher findeich es da eigentlich auch umso schlimmer, immerhin sollte man meinen, sie könnten es sich leisten.

      Traurig ist leider, dass es einigen Lesern nicht auffällt oder es sie schlichtweg nicht interessiert. Solange man da nicht den Mund aufmacht, auch in Rezensionen, wird sich daran vermutlich auch nichts ändern.

      Liebe Grüße
      Raven

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      • Ich dachte auch, dass man sich das leisten kann. Ich erwarte das aber auch von kleinen Verlagen. Man sollte lieber mit Qualität punkten anstatt mit Quantität und vielen Büchern.

        Mir ist es so krass auch erst aufgefallen, seid ich blogge. Davor habe ich Bücher einfach nur gelesen und mir wenig Gedanken darüber gemacht. Seit ich blogge, passe ich da deutlich mehr auf, aber irgendwie stört es mich auch ein bisschen, dass immer in Rezensionen reinzuschreiben … ich finde das einfach nicht so toll. Da schreibe ich lieber so mit dem Autor/dem Verlag.

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      • Sehe ich genauso. Zun Thema Quantität kommt noch einiges an Gedanken im Fortsetzungsbeitrag.

        Bevor ich gebloggt habe, ging es mir wie dir. Ich hab einfach nur gelesen. Mittlerweile habe ich einen ganz anderen Blick auf Bücher und die Entwicklung ist leider wirklich nicht schön. Auch wenn es ebenfalls ungern in Rezensionen schreibe, müsste man es eigentlich tun, wenn man das Buch als Gesamtpaket bewertet. Denn eigentlich fließt so was auch mit rein und beeinflusst auch das Lesen. Aber ich schreib auch oft zuerst dem Verlag/Autor und überlege mir dann, wie ich es in der Rezi am besten verpacke. Wenn es in Rezensionen nicht angesprochen wird, geht es leider immer wieder unter, glaube ich.

        Liebe Grüße
        Raven

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  5. Hey 🙂
    Den Beitrag finde ich super!
    Mir ist es leider auch schon aufgefallen.
    Worüber ich aber in letzter Zeit immer häufiger stolpere, sind inhaltliche Fehler oder auch Logikfehler – bei kleinen und großen Verlagen. Teilweise dachte ich schon „Hab ich mir das jetzt falsch gemerkt, oder ist es einfach falsch?“.
    Liebe Grüße, Laura

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    • Hey Laura,

      Danke dir 🙂 Ja, inhaltliche Fehler fallen mir leider auch viel zu oft auf. Selbst bei Büchern, die ein Lektorat haben und bei denen das nicht passieren dürfte.
      Finde ich persönlich wirklich schade.

      Liebe Grüße
      Raven

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  6. Hey 🙂

    Tatsächlich haben Nicci (Trallafittibooks) und ich erst kürzlich darüber geredet, dass es bei so manchem Verlag echt zu groben Schnitzern in den gedruckten Büchern kommt, was ich irgendwie schade finde. Nicht jeder Verlag, keine Frage, aber manche scheinen das Cover wichtiger zu finden, als ein schönes inneres, das nachher wirklich überzeugen soll.
    Gerade zu viele Fehler können irgendwann den Lesefluss zerstören, vor allem wenn die inhaltlich vorkommen und man als Leser die Stirn runzelt und sich fragt: Was wollte der Autor mir damit sagen 😏
    Ich kann dir dementsprechend nur zustimmen und ein toller Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Anna

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    • Danke, Anna, dein Lob bedeutet mir echt viel ^^
      Ja, manchmal hat man wirklich den Eindruck, dass den Verlagen die Cover wichtiger sind. Aber daran hängt leider nicht alles und wenn das Buch innen vor Fehlern überläuft, rettet es auch das Cover nicht. Aber meistens ist es dann sowieso schon gekauft, weil es toll aussieht.

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  7. Hi Raven!

    Also ich bin ja so ein kleiner Grammatik-Nazi und mir fallen Fehler sofort auf. Ich bin zwar nicht in dem Bereich tätig, aber hatte schon immer eine gewisse Affinität zu Grammatik und Rechtschreibung, und habe auch – aus Gefälligkeit – schon öfter mal Uni-Abschlussarbeiten Korrektur gelesen.

    Bei Self-Publishern bin ich da schon recht gnädig. Viele sagen, ja, ich weiß, aber es ist so teuer, einen richtigen Lektor zu engagieren. Das verstehe ich, wobei ich bei Self-Publishern immer eine Leseprobe anschaue, und wenn die schon gespickt ist mit Fehlern, dann rezensiere ich die Bücher gar nicht erst. Egal, wie interessant das Thema ist, aber wenn auf jeder Seite mehrere Fehler sind, vergrätzt mir das das Lesen total.

    Aber ich hab erst neulich von einem großen Verlag ein Buch gelesen und dachte mir so ab der Hälfte: „Hatte das Korrektorat da keine Lust mehr oder so?“ Ich finde, gerade bei renommierten Verlagen ist das ein No Go.

    Blöd finde ich auch, wenn man das im Rahmen von Leserunden erwähnt und dann freundlich gebeten wird, doch alle Fehler aufzulisten. Ja nee, sorry, ich hock mich doch nicht mit Notizbuch hin während der Lektüre und schreib mir alles raus. Das ist nicht mein Job, dafür werde ich nicht bezahlt.^^

    Ich schätze, diese unerfreuliche Entwicklung resultiert aus der Mischung von zwei Dingen:

    a) Es werden zu viele Bücher auf den Markt geworfen und man hat gar nicht mehr die Zeit, jedes einzelne Buch intensiv zu lektorieren.

    b) In Zeiten von Twitter, Facebook, WhatsApp etc. wird sowieso nicht mehr sonderlich auf Grammatik und Rechtschreibung geachtet, also wird das stiefmütterlich behandelt.

    In diesem Sinne: Jo, digga, was ist das vong 1 Witz? (Oder so. :-P)

    Liebe Grüße
    Bianca

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    • Hallo Bianca 🙂

      Bei Selfpublishern geb ich dir zum teil recht. Aber auch da finde ich zu viele Fehler ein No Go, das wirft eben einfach kein gutes Licht.

      Bei Verlagen sowieso nicht, aber ich bin sicher, du hast recht mit deinen Grunden dafür. Ich stimme dir bei beiden zu. Dass es mehr Bücher auf dem Markt gibt, ist zwar schön, bedeutet es doch, dass viele ihren Autorentraum leben können. Aber wenn die Qualität leidet, ist das leider weniger toll. Dass man heutzutage durch FB & Co. weniger auf eine korrekte deutsche Sprache achtet, ist einfach nur traurig aber wahr.

      Halo, i bims, 1 Felertäufel… (oder so ähnlich xD)

      Liebe Grüße
      Raven

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  8. Hi Raven,

    toller Artikel und ich stimme dir absolut zu. Kleine Fehler etc. verzeih ich gerne, jedoch ziehe ich hier öfter auch mal einen Stern in der Bewertung ab. Ich gebe es auch prinzipell an die Autoren weiter. Leider haben mir Autoren aber auch schon mitgeteilt, dass dies von den Verlagen einfach nicht korrigiert wird. Z.B. bei einem reinem e-Book Verlag, der ein Ableger bei einem der namhaftesten Verlage Deutschlands ist, wird das wohl so gehandhabt. 1. Ist es ja schon traurig dass so offensichtliche Fehler wie ein fehlendes Wort, ein fehlendes Fragezeichen etc. im Lektorat durchrutschen aber dann nicht mal eine Korrektur vorzunehmen ist ein starkes Stück.

    Irgendwie scheint es so, dass man als Autor und damit auch dein Werk nicht mehr ernstgenommen wird. Wohl weil heute eben durchs SP jeder Autor werden kann. Nicht falsch verstehen ich bin ein Freund des Self Publishing, aber so hat es einfach auch seine negativen Seiten.

    Alles Liebe
    Lilly

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    • Da stimme ich dir vollkommen zu und was den Verlag angeht (ich denke, wir meinen denselben), das kam mir auch schon zu Ohren und ich finde es dezent schade, dass so etwas nicht korrigiert wird…

      Liebe Grüße
      Raven

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  9. Toller Beitrag :). Ich suche auch keine Fehler stolpere aber hin und wieder darüber. So geschehen vor ein paar Monaten beim Online Shopping. Wenn man dann noch feststellt, das der Fehlerteufel beim Klappentext für den dritten Teil einer Reihe zugeschlagen hat (Buch sollte erst Monate später erscheinen) .. . Kopfschütteln.. Ich hatte den Verlag per Mail an die Pressestelle darüber informiert, und dann nach zwei Monaten war der Fehler immer noch da :/. Erst als ich auf deren Facebook-Seiten darüber berichtet hatte wurde das geändert. Ich höre immer öfter von Freunden, das teilweise gravierende Fehler den Lesespass immer mehr verderben. Ich bin jedenfalls gespannt auf deinen nächsten Beitrag.

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  10. Huhu,

    sehr interessanter Artikel, dem ich wortlos zustimme.

    Bei einem Verlag achte ich da, seit meiner ersten Fehlerfindung auf 3/4 der Seiten des Buches, ganz besonders darauf. Mich hat das Buch echt angesprochen und war echt ne super tolle Story, aber ständig tauchte ein Fehler auf, was mir die Lust am lesen dieses Buches echt verdorben hatte.

    Allerdings muss ich echt sagen, dass ich immer ein Bild gemacht habe und es dem Verlag zukommen lies und er bedankte sich stets fürs aufmerksame lesen. Ich war echt positiv überrascht.

    Mittlerweile führe ich sogar ne Liste mit „gemeldeten“ fehlerhaften Büchern und schaue bei Thalia zum Beispiel immer welche Ausgabe da liegt und kontrolliere einige Fehler und bin immer wieder erstaunt gewesen, dass die Fehler behoben wurden. 🙂

    Liebe Grüße,

    Benny

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    • Hallo Benny,

      Das mit den Bildern mach ich auch, zumindest wenn ich am Handy lese. Ich geb dann meistens auch entsprechend den Autor oder Verlag Rückmeldung. Schade ist nur, dass nicht alle darauf reagieren. Wenn sie es tun, finde ich es aber gut.

      Liebe Grüße
      Raven

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  11. Liebe Raven,
    ich habe deinen Artikel schon gestern gelesen und dann eine Weile darüber nachgedacht, bis ich heute dann Zeit für eine Antwort gefunden habe. Erst einmal aus persönlichem Empfinden kann ich es nicht leiden, wenn etwas kritisiert wird und dann keine Namen genannt werden. Klar, ich verstehe, dass du niemanden „durch den Dreck“ ziehen willst. Meiner Erfahrung nach wird sich dann bei der Kritik jedoch viel mehr rausgenommen als es beim Namennennen der Fall gewesen wäre. Das einfach mal vorab.
    Zu deinem eigentlichen Artikel du bloggst aktiv seit anderthalb Jahren, hast in dieser Zeit also nach deinen eigenen Worten gelernt mehr auf den Text zu achten und in dieser Spanne ist dir aufgefallen, dass sich Verlage in eine schlechtere Richtung entwickeln, ist das korrekt? Wenn ja – WIE? Wie kann man eine Entwicklung in anderthalb Jahren Dauer erkennen? Hast du in jedem Monat eine Neuerscheinung eines jeden deiner angesprochenen Verlage gelesen? Hast du sie mit den Bücher vor deiner anderthalb Jahresspanne verglichen? Ist es ein reines persönliches Empfinden, das sich nicht belegen lässt? Hast du eine Fehlerstatistik geführt? Oder sind dir durch deinen aufmerksameren Blick einfach nur Fehler häufiger aufgefallen, die dir vorher entgangen sind?
    In jedem Buch gibt es Fehler. In meinen 16 Lesejahren ist mir bisher kein einziges Buch weder im Deutschen noch Englischen untergekommen, das keinen Fehler aufgewiesen hat. Sowohl in der Ebook als auch in der gebundenen Version. Fehler gehören dazu – ja, ich habe gelesen, dass du nicht von den verstreuten Fehlern redest, sondern von Fehlern auf jeder Seite? Das ist in der Tat bedauerlich und natürlich vermeidbar, aber …
    Verlage sind keine gemeinnützige Organisationen, sondern Firmen, die Profit machen wollen. Dahinter kann natürlich Liebe zum Buch stehen, aber Profitdenken steht an erster Stelle. Deshalb werden Bücher veröffentlicht und mit schönen Covern vermarktet. Als ob ein Verlag sich denkt, wow, der Stil des Autoren gefällt mir im Nachhinein doch nicht mehr so gut, also verpacke ich es in ein schlechtes Cover, damit der Leser direkt sieht woran er ist …
    So viel dazu. Ich verstehe vielleicht deine Frustration, was die Fehlerquote betrifft, deine Argumente überzeugen mich allerdings nicht, was die Entwicklung angeht.
    Mein viel größeres Problem ist allerdings die Struktur deines Artikels. Du beginnst damit, uns deine Meinung bezüglich der Entwicklung der Fehlerquote bei Verlagen zu präsentieren, rutschst dann aber vom Thema ab und findest dich plötzlich im Verlagsprogramm wieder. Du sagst zum einen, dass deiner Meinung nach nicht jedes Genre im Verlag vertreten sein musst, beschwerst dich dann aber über den Einheitsbrei und kritisierst, dass Autoren einem Verlag treu bleiben (oder andersherum). Also sprichst du den Autoren ab, nach einem Buch etwas Neues schreiben zu können? Das jeder Autor nur das gleiche aber in verschiedenen Verpackungen schreibt? Ich denke nicht. Aber vielleicht kannst du deinen Punkt näher ausführen.
    Nur um mein Problem zu unterstreichen – Ob der Verlag die gleichen Autoren engagiert hat nichts, aber auch gar nichts mit auf der Stelle treten zu tun. Und erst recht nichts mit der Fehlerquote.
    Und dann lese ich dein „Bashing“ über die Arbeit an einem Manuskript. Woher weißt du, wie viel Zeit und Herzblut hinter jedem einzelnen Skript steckt? Woher weißt du, dass der Lektor oder der Korrektor „irgendjemand“ ist, wie du mit schön viel Abneigung formuliert hast? Kennst du eines jeden Ausbildung? Weißt du, was er in den Jahren seines Lebens geleistet hat und wie er sich für den Job qualifiziert? Bist du in Besitz eines jeden Lebenslaufs? Nein? Dann bitte ich um Vorsicht hinsichtlich dieser Aussagen. Ja, du wirst dich vermutlich auf die altbekannte Fehlerquote besinnen, aber auch das kann mehrere Gründe haben. Nein, nicht alles ist entschuldbar, das will ich gar nicht sagen. Ich möchte nur anmerken, dass auch hier deine Argumente falsch und im besten Fall löchrig sind.
    Aber da machst du noch nicht halt, oder? Vom Grammatik-/Rechtschreibbashing, der Einheitsbreikritik und schließlich dem Lektorats-/Korrektoratsproblem schleppst du dich und uns gleich mit zu deinem nächsten offensichtlichen Problem: Fließbandschreiberei.
    Bist du eine Autorin?
    Hast du jemals ein Buch geschrieben?
    Kennst du die Arbeitsweise eines jeden?
    Arbeitest du nicht auch acht Stunden am Tag?
    Wie zur Hölle (entschuldige meines Ausdrucksweise, aber ja, das stößt mir sauer auf) kannst du dir DAZU eine Meinung bilden? Wie kannst du sagen, wer schnell schreibt verliert an Qualität? Gehörst du auch zu den Personen, die sagen, wer schnell liest, der genießt sein Buch nicht? Tut mir leid, aber das ist der größte Schwachsinn, den ich seit langem gelesen habe. Einem Autor das Wort „Fließbandschreiber“ ins Gesicht zu werfen, ist vollkommen unangebracht. Nur weil ich schnell schreibe, verliert das Buch nicht an Qualität. Ganz im Gegenteil, es wird besser, denn je tiefer kannst du dich in die Geschichte fallen lassen. Vielleicht lässt du dir das noch einmal durch den Kopf gehen.
    Meine Antwort ist jetzt ziemlich lang geworden, aber ich habe mich dazu gezwungen gefühlt, ein paar Dinge klarzustellen. Wie gesagt, ich spreche dir dein Empfinden nicht ab und Fehler lassen sich schlecht abstreiten, wenn sie vorhanden sind. Allerdings solltest du einen derartigen Artikel noch einmal überarbeiten und deine Fakten prüfen, bevor du ihn ins worldwibeweb stellst.
    Liebe Grüße
    Laura

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    • Liebe Laura,

      ich habe bewusst keine Namen genannt, da ich weiß, wie so etwas in der Bloggerbranche ausarten kann. Das habe ich schon oft genug erlebt. Außerdem war der Sinn und Zweck dieses Posts nicht, jemanden schlechtzureden, sondern lediglich, auf das Thema aufmerksam zu machen und vielleicht ein bisschen zu mehr Bewusstsein dafür anzuregen. Und es dreht sich in den Beispielen ja auch nicht um einen einzigen Verlag, auch wenn die meisten wohl wissen, welcher auf jeden Fall mit dabei ist.

      Zu deiner Frage: Ja. Ich denke, man kann in eineinhalb Jahren eine Entwicklung feststellen, grade in der heutigen Zeit, in der sich Dinge sowieso viel schneller entwickeln (in jeglichen Bereichen) als vor vielleicht 20 Jahren. Besonders, wenn ein Verlag pro Monat ein oder mehrere Bücher rausbringt. Käme höchstens alle 2 Monate etwas oder nicht regelmäßig, wäre das mit der Entwicklung nicht so einfach festzustellen, meiner Meinung nach. Vielleicht siehst du das ja anders, wer weiß das schon. Ich hab vielleicht nicht jeden einzelnen Monat eine jede Neuerscheinung jedes genannten Verlags gelesen (immerhin habe ich ein Leben), aber genug, um mir ein Urteil bilden zu können. Genauso wie ich auch vor meinem „Bloggerleben“ bereits Bücher der Verlage gelesen habe. Und ich denke, Rechtschreib-/Grammatik-/Kommafehler lassen sich sehr wohl belegen. Ich hab mir nicht jeden einzelnen davon aufgeschrieben, aber oftmals die entsprechenden Stellen im eBook markiert. Tut mir leid, falls du lieber eine ausführliche Statistik gesehen hättest, aber dafür habe ich leider nicht die Zeit. Wenn du darauf bestehst, kann ich dir jedoch gerne ab sofort eine führen und mir die Zeit dafür nehmen.

      Mir ist klar, dass es in jedem Buch Fehler gibt. Niemand ist schließlich perfekt und das habe ich auch nie behauptet, aber dennoch sollten sich die Fehler in Büchern nicht häufen. Wenn ich mal einen finde, sage ich ja nichts, aber sobald es mehrere werden (manchmal sogar mehrere pro Seite, wobei es natürlich auch fehlerlose Seitenbündel zwischendurch gibt), dann finde ich das zu viel dafür, dass es einen Korrektor gab, der sich eigentlich genau um das Vermeiden zu vieler Fehler kümmern sollte.

      Mir ist auch bewusst, dass Verlage Profit machen müssen, um nicht unterzugehen. Aber dennoch sollte das Cover nicht mehr wert sein als der Inhalt. Natürlich verkauft sich das Buch besser mit einem tollen Cover – Bücher, die mir äußerlich nicht gefallen, hole ich mir auch nicht unbedingt als Print ins Regal – aber wenn der Inhalt dann nur vor Fehlern strotzt, weil man daran spart, hat man doch auf Dauer auch nichts davon, wenn man unter Umständen Leser verliert aufgrund sinkender (innerer!) Sprachqualität. Mag sein, dass viele die Bücher trotzdem kaufen, weil sie sich so schön im Regal machen, aber ich kenne schon ein paar Leser, die sich aus solchen Gründen schon von Verlagen abgewandt haben.

      Wie schon gesagt, der Artikel ging beim Schreiben irgendwann in eine etwas andere Richtung als er ursprünglich geplant war, weil ich finde, dass es in dem Bereich einige Faktoren gibt, die zusammenhängen, weswegen der Umfang des Posts ein wenig zugenommen hat. Nicht umsonst kommt dazu noch ein zweiter Teil, weil ich es für einen Post als zu viel auf einmal empfand.

      Ich kritisiere keinesfalls, dass Autoren ihrem Verlag treu bleiben, daran ist nichts Flasches. Und ich habe auch nicht behauptet, dass die Fehlerquote in Büchern daher kommt.
      Natürlich weiß ich nicht, was den Korrektor zum Korrektor macht. Wenn ich ein Buch lese, habe ich lediglich das Ergebnis seiner Arbeit vor mir, um mir davon ein Bild zu machen. Und – entschuldige – wenn ich so viele Fehler finde, frage ich mich schon manchmal, warum gewisse Leute Bücher korrigieren.

      Zur Fließbandschreiberei: Ja, ich bin selbst auch Autorin. Ja, ich hab bereits Bücher geschrieben. Ja, ich arbeite acht Stunden am Tag, pendele jeden Morgen und jeden Abend noch zwei Stunden bis dahin und arbeite nebenher als Korrektorin für einen Verlag.
      Und ich sagte nicht, JEDER, der schnell schreibt, verliert an Qualität. Aber genauso wenig kannst du behaupten, ein Buch wird besser, je schneller man es schreibt. Das wiederum stimmt so nämlich auch nicht. Natürlich gibt es Autoren, die schnell und viel und gut schreiben, aber genauso gibt es auch diejenigen, die ein Buch nach dem anderen einfach nur runterschreiben, damit es fertig wird. Und manchmal merkt man das eben beim Lesen bzw. hat das Gefühl, dass dem so ist. Natürlich kann man das nie mit Sicherheit wissen.

      Liebe Grüße
      Raven

      Gefällt mir

  12. Hallo Raven,

    Du hast geschrieben: „Ja, ich bin selbst auch Autorin. Ja, ich hab bereits Bücher geschrieben.“ Jetzt bin ich richtig neugierig — unter welchem Namen hast Du Deine Bücher veröffentlicht? Dein Impressumsname ergibt bei Amazon keine Treffer, daher würde ich mich über die Nennung Deines Pseudonyms freuen.

    Viele liebe Grüße,
    Birgit

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Birgit,

      ich werde mein Pseudonym hier nicht nennen, da ich der Meinung bin, dass mein Autorendasein auf meinem Leser-Blog nichts zu suchen hat. Ich halte bisher beides getrennt und möchte das auch weiterhin so handhaben.

      Liebe Grüße
      Raven

      Gefällt mir

      • Hallo Raven,

        das respektiere ich natürlich, obwohl Du mich tatsächlich neugierig gemacht hast. Danke für Deine schnelle Antwort.

        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
        Birgit

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