[Rezension] Götterfunke

Inmitten von Göttern darfst du dich nicht verlieben

Götterfunke

Götterfunke 1
Liebe mich nicht

Autor: Marah Woolf
Seiten: 464 Seiten
Preis: 18,99 € (HC) | 9,99 € (eBook)
ISBN: 978-3-7915-0029-4

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Klappentext

„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. „Liebe mich nicht.“

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

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Meine Meinung

Am Anfang war ich richtig begeistert von der Idee, als ich das erste mal von Götterfunke hörte. Mit dem Camp erinnerte es ein bisschen an Percy Jackson und doch klang es ganz anders. Es lässt sich bis auf den Schnittpunkt der griechischen Mythologie auch überhaupt nicht mit Percy Jackson vergleichen, denn selbst der Gedanke des Camps ist ein ganz anderer.
Als ich das Buch im Januar begonnen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich fast ein halbes Jahr brauche, um es zu lesen. Immerhin war ich wirklich unheimlich neugierig auf den Inhalt und begeistert von dem zauberhaften Cover. Leider hat mich das Buch dann überhaupt nicht gepackt und das Lesen fiel mir mit jeder Seite schwerer.
Mir ist bewusst, dass es durchaus viele Leser gibt, die dieses Buch vergöttern. Und das können sie gerne machen. Mein Fall war es nur absolut nicht. Es ist leider wirklich mein Flop des äh letzten halben Jahres.
Auch wenn die Grundidee wirklich gut ist, kam ich mit der Umsetzung und vor allem mit den Charakteren überhaupt nicht klar. Ich hab noch nie ein Buch gelesen, in dem ich wirklich fast niemanden mochte. Sowohl Jess als Protagonistin als auch Cayden als ihr Love Interest waren mir von Anfang an einfach nur unsympathisch. Jess wird am Anfang so selbstständig und verantwortungsvoll dargestellt und dann handelt sie mitunter als wäre sie das genaue Gegenteil. Bei Cayden war ich mir nie so sicher, ob ich ihn grade in einen See schubsen oder aus dem Hüttenfenster werfen will. Ich weiß, er hatte seine Aufgabe und Liebe kann unberechenbar sein, aber meiner Meinung nach rechtfertigt das trotzdem nicht sein Verhalten in 90% des Buches, das schlichtweg einfach nur … nicht nett war, um es milde auszudrücken. Auch was die Nebencharaktere angeht, habe ich kaum jemanden gefunden, den ich mochte oder der mir sympathisch war. Lediglich Leah, Apoll (inklusive seiner Wölfe) und Athene. Und die drei sind mit Abstand die am wenigsten auftauchenden Personen, von Robyns Freund Cameron mal abgesehen. Aber von den beiden fange ich besser nicht an.
Denn die Freundschaft zwischen Robyn und Jess ist auch etwas, was mir in diesem Buch leider zutiefst auf die Nerven ging. Ich liebe enge Freundschaften, aber das war einfach absolut keine, denn selbst wenn man sich wegen eines Jungen in die Haare kommt, muss es bei wahrer Freundschaft nicht so enden.
Nächster Punkt: Ja, Klischees gehören in jedes Jugendbuch, das lässt sich heututage kaum vermeiden. Aber man kann auch übertreiben. Oder sie dann zumindest besser verpacken, finde ich. Es gab Passagen im Buch, da habe ich es innerhalb von 20 Seiten so oft aus der Hand gelegt, weil ich einfach nicht mehr weiterlesen konnte, dass ich es am liebsten abgebrochen hätte.
Gegen Ende, muss ich sagen, hat wenigstens dann die Spannung zugenommen. Wobei es auch hier kurz vor Schluss wieder eine Stelle gab, die ich einfach nicht gebraucht hätte. Aber das etwas spannendere letzte Drittel hat zumindest das Lesen wieder erleichtert.
Da das Buch absolut nicht mein Fall war, mir die Grundidee an sich aber eigentlich gut gefallen hatte, gibt es trotzdem noch grade so zwei Sterne. Weiterlesen werde ich die Trilogie aber definitiv nicht.

Rabe 2

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Götterfunke

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