[Rezension] Der Krieg der Talente

Stelle dich niemals gegen dein Schicksal, du kannst es nicht besiegen!

Der Krieg der Talente

Autor: Mira Valentin
Seiten: 704 Seiten
Preis: 14,99 € (TB) | 4,99 € (eBook)
ISBN: 978-3-646-60332-3

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Klappentext

Melek hat die Menschenwelt hinter sich gelassen und ist zu einer der Anderen geworden. Endlich ist es ihr erlaubt, der Sehnsucht nach ihrem verführerischsten Feind zu folgen und vollends in ihrer Leidenschaft für ihn aufzugehen. Aber ihr Verschwinden lässt den großen Endkampf zwischen den Talenten und Faunen mit großen Schritten näherkommen. Für Jakob und seine Truppe ist es unvorstellbar, ihr ehemaliges Mitglied derart ausgeliefert zu wissen. Für sie steht fest, dass Melek sich ein für alle Mal entscheiden muss, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Denn ihre Liebe ist der Schlüssel zu allem…

Meine Meinung

Tja… Ausnahmsweise weiß ich diesmal gar nich so genau, wo ich anfangen soll.
Zu allererst sollte man wohl erwähnen, dass Teil 3 der Talente-Reihe aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Einmal aus Meleks, wie üblich, doch diesmal kommt auch noch Eriks Sichtweise hinzu, was ich echt interessant finde.
Das erste Drittel hat mich emotional nicht ganz so sehr mitgenommen, sonst. Es gab wesentlich mehr, was mich zum Schmunzeln gebracht hat, und dafür vergleichsweise wenige Heulmomente. Wenn die allerdings da waren, dann richtig.
Und am meisten hat mir wohl Erik leid getan. Der Arme muss wahrlich am meisten ertragen, physisch und psychisch. Jakob, Melek und Levian kommen so gesehen ganz gut weg. Zumindest anfangs. Im Verlauf des finalen Teils bekommt wirklich  jeder sein Fett weg.
Es ist interessant zu sehen, wie Melek sich verändert hat und wie sie sich auch immer noch verändert. Jakob hingegen hat sich kaum verändert, zumindest nicht so, dass man es direkt merken würde. Genauso bei Levian, der übrigens immer noch mein unangefochtener Favorit der drei ist. Ich bin und bleibe ihm treu bis zum bitteren Ende.
In diesem Teil lernen wir auch eine neue Dschinniya kennen, die Näherin Luzilla, Leviatas beste Freundin. Anfangs mochte ich sie nicht und das ist definitiv Ansichtssache, bestimmt gibts unter den Levian-Fans einige, die mir zustimmen, aber eigentlich ist sie gar nicht so übel.
Mira hält aber auch ein paar neue Talente für uns parat: Leonie und Shirin (wobei letztere nicht sehr oft auftaucht). Was ich von Leonie halten soll,weiß ich noch nicht genau. Sie scheint mir ein wenig seltsam und der Hintergrund, warum sie ab der circa der Hälfte eine wichtigere Rolle spielt, ist mir nicht ganz geheuer. Trotzdem bin ich bekennende Leorik-Shipperin. Irgendwie. So ein bisschen. Aber wir lernen nicht nur neue Charaktere kennen sondern auch ganz neue Seiten bei den alten Hasen, die mich sowohl positiv als auch negativ überrascht haben. Den „neuen“ Erik mag ich zum Beispiel sehr. Bei anderen hat es mir eher nicht so gefallen, aber ich muss dazu sagen, dass es die Geschichte definitiv spannender gemacht hat.
Zu Mahdi bleibt mir nicht viel zu sagen. Ich kann ihn von vorne bis hinten immer noch nicht leiden. Man könnte glatt meinen, er hat es auf eine bestimmte Talente-Gattung abgesehen.
Noch nie -aber wirklich noch nie- hat mich ein Buch so dermaßen emotional mitgerissen. Mit diesem absolut epischen Finale der Talente-Reihe hat Mira Valentin mein Herz zerstört. Es war diesmal keine Achterbahnfahrt der Emotionen sondern eher ein Sturzflug in die Hölle. Vor allem gegen Ende.
Die neun Monate Achterbahn haben sich gelohnt würde ich sagen. Auch wenn ich mit dem Ausgang der Reihe absolut nicht zufrieden bin, so war das Buch einfach abgefahren und toll.
Ich hab mit Melek, Levian und den anderen so mitgefiebert wie noch nie und mir die Augen aus dem Kopf geheult. Wer das Finale liest braucht Taschentücher. Ganz. Viele. Taschentücher. (Anmerkung an Mira: Danke für die 4 Packungen, auch wenn ich diebeim Lesen natürlich nicht dabei hatte, obwohl ich sie dringend gebraucht hätte.)
Jetzt sind die monatlichen Lesenächte vorbei und die Talente haben ein Ende gefunden. Vorerst jedenfalls.
Diese Reihe hat mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass mich selbst das Ende vom Krieg der Talente nicht davon abhalten kann, noch mehr davon lesen zu wollen. Ein Glück, dass aller Anfang die Liebe ist, woran es im letzten Teil trotz allem nicht mangelt.

EDIT: Lest dieses Buch niemals an öffentlichen Orten oder in eurer Mittagspause bei Veranstaltungen! Das ist definitiv keine gute Idee, auch wenn man nette Kollegen hat, die einem Taschentücher geben, aber die meisten schauen ziemlich doof, wenn man heulend in der Ecke sitzt als wäre jemand gestorben und dabei hat man „nur gelesen“. Solche Menschen kennen die Talente definitiv noch nicht.

Rabe 5

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Ein Gedanke zu “[Rezension] Der Krieg der Talente

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