[Rezension] Das Bündnis der Talente

Ein Kuss von mir verändert dein Leben!

Das Bündnis der Talente

Autor: Mira Valentin
Seiten: 690 Seiten
Preis: 14,99 € (Taschenbuch) | 4,99 € (eBook)
ISBN: 978-3-646-60331-6

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Klappentext

Melek ist schon lange kein gewöhnliches Mädchen mehr. Bis eben noch eine Außenseiterin, steckt sie nun in einer Armee, deren Bündnis die Menschheit zusammenhält. Jede ihrer Entscheidungen beeinflusst den Lauf der Welt, jedes ihrer Gefühle kann sie zerrütten. Doch auch die anderen Talente haben es nicht leicht. Sie opfern ihr Leben für das Wohlergehen anderer, kämpfen bis zur Erschöpfung und trainieren bis zum Morgengrauen. Sie müssen gegen jegliche Gefahr gewappnet sein. Vor allem, wenn die Dschinn aus ihrem Winterschlaf wiederkehren und Melek auf eine harte Probe gestellt wird: Denn mit den Dschinn kommt auch ihr verführerischster Feind zurück …

Meine Meinung

Nachdem das Ende des letzten Bandes mich so aufgewühlt zurückgelassen hat, konnte ich den zweiten Teil kaum erwarten und hab ihn auch direkt verschlungen.
Die Handlung schließt nicht direkt an das Ende von Teil 3 an, denn jetzt ist bereits Winter und bald auch Weihnachten. Da die Dschinn Winterschlaf halten, tauchen sie im ersten Dritel des Buches recht selten auf. Umso größer war die Freude, als sie dann endlich erwachten. Ob es jedem so gehen wird, kann ich nicht sagen, aber ich in mit Leib und Seele in Team Levian.
Außerdem begrüßt die Armee ein neues Talent in ihrer Mitte, das mir von Anfang an wirklich sypathisch war, auch wenn sie ganz anders ist als die anderen. Aber man muss sie einfach gern haben, zumindest ging es mir so, sie brachte mich einfach ständig zum Schmunzeln. Auch Sylvia mag ich jetzt wieder und sogar Tina wird mir immer sympathischer je mehr ich über sie erfahre. Allerdings bleibt man als Leser auch in diesem Band nicht von Überraschungen verschont.
Mein Lieblingsfaun hat mich besonders positiv überrascht bei seinem Auftauchen. Wir lernen in diesem Teil auch endlich noch ein paar weitere Faune wie beispielsweise Levians Schwester und seine beste Freundin kennen. Ich will nicht spoilern, aber als absoluter Levian-Fan hat mein Herz geblutet, wann immer er später dann noch aufgetaucht ist. Es war mal wieder die reinste Achterbahnfahrt, aber das kenne ich ja mittlerweile schon von Mira.
Ganz nach dem Motto: Wenn du denkst, es geht nicht mehr,….. Dann haut Mira nochmal drauf!
Und noch eine kleine Anmerkung zum Thema Dschinn: Die Legende von Ketlin und Jasiri ist richtig rührend. Ich liebe sie. Ich hätte vermutlich seufzend an Levians Lippen gehangen, wenn er sie mir erzählt hätte. Auch wenn ich gehört hab, dass der Jungfernbrunnen nicht gerade so mystisch ist, wie man meinen könnte, aber das hab ich fürs Lesen einfach mal ausgeblendet. Das machte die Szene dann gleich wieder noch schöner.
Ein großer Teil der Handlung spielt sich diesmal in Istanbul ab, wo wir einiges mehr über das System der Talentearmeen erfahren und wo es so richtig zur Sache geht, denn der Aufenthalt in der Türkei bringt jede Menge Action und Chaos mit sich. Ich muss sagen, dass dieser Teil des Buches schon wieder die reinste Achterbahnfahrt war, wobei ich das Buch vor Spannung auch kaum aus der Hand legen konnte. Ich hab mit allen mitgefühlt bis ich irgendwann das Gefühl hatte, mein Mitleid reicht nicht mehr für alle. Zwischendurch war da immer ein kleiner Hoffnungsfunke, aber gewisse Personen im Buch haben diesen Funken gleich wieder im Keim erstickt. Ich weiß gar nicht, wer von allen Charakteren im Buch schlussendlich am meisten gelitten hat. Vermutlich ich, weil Mira einfach so richtig fiessein kann (Ich hab sie trotzdem lieb!).
Madhi und seine Leute mag ich jedenfalls immer noch nicht. Man könnte auch sagen, jetzt erst recht nicht mehr. Und auch wenn ein paar Talente Dinge getan haben, die ich nicht unbedingt gut fand, hab ich denen schon wieder vergeben.
Erik und Jakob waren jedoch die beiden, die mich am meisten überrascht haben und mit jeder gelesenen Seite mochte ich die beiden mehr. Vor allem Erik. Man merkt in jeder einzelnen Handung von ihm, wie sehr er Melek wirklich liebt. Von Mike fange ich jetzt aber besser nicht an, denn noch weiß ich gar nicht, was ich jetzt von ihm halten soll.
Dass die Autorin über Insider-Wissen über den Buchenauer Grenzgang mit ins Schreiben bringt, macht das ganze unglaublich authentisch und man fühlt sich als Leser wirklich als wäre man live dabei. Das Buch hat mich richtig neugierig gemacht und ich wäre wirklich gerne mal bei einem Grenzgang mit dabei (2020 dann wieder).
Die letzten beiden Drittel des Buches waren wieder die reinste emotionale Achterbahnfahrt und von erschrocken bis geschockt über traurig war alles dabei. Hin und wieder auch ein verzücktes Seufzen (ich rede hier von der Sache auf der Island of Peace). Das Ende hat mich dann echt umgehauen und nachdem ich endlich nicht mehr um irgendwelche Leben bangen musste (der Tränenstrom wollte bis zur letzten Seite nicht versiegen), war ich einfach nur sprachlos. Niemals hätte ich so ein Ende erwartet.
Wer das Buch liest, sollte definitiv an Taschentücher denken und vielleicht auch jemanden neben sich setzen, der bei Bedarf kurz aus der Schockstarre holt, in die man durch das emotionale Auf und Ab und Hin und Her beim lesen fällt.
Der Cliffhanger verlangt definitiv nach mehr, aber erstmal blieb mir ja Zeit, um mich von Leid und Herzschmerz zu erholen.

Rabe 5

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