[Rezension] Geteiltes Blut.com

Vampire kann man auf viele Arten jagen

Geteiltes Blut 1

Geteiles Blut.com

Autor: Alena & Alexa Coletta
Seiten: 460 Seiten
Preis: 3,99 € (eBook)
ISBN: 978-3-646-60239-5

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Klappentext

Die 17-jährige Julie Turner stammt dem Zweig einer traditionellen Vampirjägerfamilie ab, der durch ihre Eltern in Ungnade gefallen ist. Während ihr Cousin zusammen mit anderen Londoner Vampirjägern die Metropole beschützt, kann sie ihren Jagdtrieb lediglich als Hackerin beim Aufspüren gut geschützter Firewalls ausleben. Dabei trifft sie auf die von einem gewissen Mephisto betriebene Bluttauschbörse »Geteiltes Blut dot Com« und wird plötzlich doch noch für die Vampirjägergilde interessant. Sollte sie diesen Mephisto aufspüren, wird die Ächtung aufgehoben, so heißt es. Aber obwohl ihr der attraktive Val Devine, einer der besten jungen Vampirjäger, zur Seite steht, scheint Mephisto ihnen immer einen Schritt voraus zu sein – und bald weiß Julie nicht mehr, ob sie die Fäden noch selbst in der Hand hält oder längst zu einer Figur in Mephistos Spiel geworden ist…

Meine Meinung

Ich hab das Buch als Vorabexemplar gewonnen, dementsprechend hab ich noch nirgendwo viel davon gehört, aber das Cover hat mir schon auf den ersten Blick gefallen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Schließlich war es trotz des Themas Vampire doch etwas Neues.
Das Buch hat mich gleich von Beginn an in seinen Bann gezogen und wollte mich bis zum Ende (vor allem am Ende) nicht mehr loslassen. Die beiden Autorinnen haben einen tollen Schreibstil und man merkt überhaupt nicht, wer was geschrieben hat, weil alles fließend ist und sich nicht voneinander abgrenzt. Für mich persönlich ist das ein großes Plus.
Zum Inhalt bleibt mir nur so viel zu sagen, dass die Idee, die dem Roman zugrunde liegt, echt gut gefällt. Wie bereits gesagt, geht es zwar um Vampire, aber nicht um die glitzernden toten, die man so kennt.
Ich kenn mich zwar mit Computern und Hacken kaum bis gar nicht aus, aber ich hatte trotzdem keinerlei Verständnisprobleme, wenn Protagonistin Julie sich mit ihrer besten Freundin Dora darüber unterhalten hat. Es war kein Fachchinesisch und hat somit auch den Lesefluss in keinster Weise behindert.
Es war durchweg spannend und ich hab die ganze Zeit über mit Julie mitgefiebert, als sie auf der Suche nach Mephistos Identität war. Als sich mein „Verdacht“ dann bestätigt hat, war ich ein wenig sprachlos und hab nur noch gehofft, dass das ein gutes Ende nimmt.
Juli war mir eine sehr sympathische Protagonistin und auch wenn ich nicht immer einverstanden war mit ihren Entscheidungen, hätte ich in ihrer Situation vermutlich genauso gehandelt. Val mochte ich ebenfalls on Anfang an, auch wenn die Beschreibung seines Klamottenstils nicht ganz zu dem Bild gepasst hat, das sich bei seiner ersten Erwähnung in meinem Kopf verankert hat, aber seine geheimnisvolle Aura macht ihn zu einem interessanten Charakter in der Geschichte.
Das Ende kam dann handlungsmäßig doch ein wenig überraschend, damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet. Aber vermutlich hat genau das mich dann so gefesselt. Ich hab mit Julie mitgefiebert und als dann das Wort „Ende“ zu lesen war, saß ich einen Moment sprachlos vor dem eReader und konnte es nicht fassen.

#geteiltesblut #freevampsldn

Rabe 5

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