[Rezension] Die Shannara Chroniken

Wenn das Leben aller von einem einzigen Baum abhängt…

Die Shannara-ChronikenElfensteine von Terry Brooks

Die Shannara Chroniken
Elfensteine

Autor: Terry Brooks
OT: The Elfstones of Shannara
Seiten: 736 Seiten
Preis: 9,99 € (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-7341-6104-9

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Klappentext

Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.

Meine Meinung

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich am Anfang ziemliche Probleme hatte, ins Buch reinzufinden. Der Einstieg war etwas trocken und langatmig und es ist nicht viel passiert. Zudem taucht auch die Protagonistin Amberle erst auf Seite 136 zum ersten Mal auf und alles bis dahin erschien mir wie ein ewig langer Prolog, der nur die Vorgeschichte zur eigentlichen Handlung ist, die im Klappentext beschrieben wird.
Auch mit Amberle an sich hatte ich so meine Probleme, sie mir vorzustellen. Ich hatte von Anfangan erst mal das Bild vom Cover im Kopf. Allerdings wird sie als „kindlich“ und „zierlich“ beschrieben und verhält sich auch recht jung und kindlich in meinen Augen.
Wil hingegen ist zwar ein ziemlicher Zweifler, aber ich mochte ihn, ebenso wie Eretria, die – obwohl sie nicht übermäßig oft auftaucht – im Laufe des Buches mein Lieblingscharakter geworden ist. Sie ist tough und selbstbewusst und weiß genau, was sie will. Eine kluge junge Frau. Das einzige, was mich bei ihr ein wenig gestört hat, war die Tatsache, das sie bei ihrem ersten Auftritt mit Amberles Figur verglichen wird und das hat für mich nicht so sehr zusammen gepasst. Das Selbstbewusstsein und dann eine zierliche Statur.
Der Mittelteil des Buches spielt sich an zwei verschiedenen Handlungsorten ab. Allerdings nicht in abwechselnden Kapiteln, sondern abwechselnd in längeren Teilen. Solange das Geschehen um Amberle und Wil dreht finde ich es spannend und interessant zu lesen, aber der andere Handlungsstrang ist mir zu langatmig und ich bin nicht so richtig in den Lesefluss reingekommen. Dadurch, dass es nicht kapitelweise gewechselt hat, war es mir manchmal zu lang zu einseitig und ich fand es dann etwas langweilig.
Das Ende kam dann allerdings doch sehr überraschend, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Das war für mich eine der besten Stellen im ganzen Buch.

Rabe 2

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